Dabei fällt auf, dass Bürgerinnen und Bürger aus Ostdeutschland (ohne Berlin) ein etwas geringeres Vertrauen aufweisen (43 Prozent) als diejenigen aus Westdeutschland (47 Prozent). Unter den Parteianhängern und -anhängerinnen der AfD dagegen sind es nur 15 Prozent, beim BSW 27 Prozent. Ein zentrales Ergebnis dieser Forschung: Vertrauen in Medien wächst dort, wo Menschen journalistische Arbeit verstehen und persönlich erfahren. Kretzschmar spricht hier nicht von „medialen Wüsten“, sondern von „medialen Ozeanen“: einem Überangebot ungeordneter Informationen ohne redaktionelle Struktur. Oder, in den Worten von Projektleiterin Judith Kretzschmar: Interner Link: „Vertrauen entsteht durch Verstehen.“Zitierweise : Susanne Tenzler-Heusler, „Mediale Wüsten“, in: Deutschland Archiv vom 11.03.2026.
Source: Neues Deutschland March 11, 2026 12:12 UTC